Brasilien

11. bis 24. Febr. 2019

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Manaus - Tor zum Regenwald

Am nächsten Tag Bootsfahrt zum Meeting of Waters - der Encontro das Aguas (Treffen der Wasser). Etwa 10 Kilometer außerhalb der Stadt Manaus liegt die Stelle, wo der als das Treffen der Gewässer Encontro das Águas bekannt ist.

Der eindrucksvolle Rio Negro hat vor der Stelle der Brücke Ponte Rio Negro eine unglaubliche Breite von 20km. Danach verengt er sich jedoch auf eine Breite von lediglich 2,7km und kann so über die dreieinhalb Kilometer lange Ponte Rio Negro überquert werden.

Der brasilianische Bundesstaat Amazonas besteht vor allem aus Wald und Wasser. Mittendrin liegt die Metropole Manaus. Die Geschichte von Manaus ist die Geschichte des Kautschuks.

Als Kautschukboom wird die Zeit von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Amazonasgebiet in Südamerika bezeichnet, in der auf Grund der rasant steigenden Nachfrage nach Kautschuk die tropischen Regenwälder des Gebietes für die Nutzung des dort wachsenden Kautschukbaums erschlossen wurden. Der Kautschukboom war mit vielen Opfern für die zwangsverpflichtete indigene Bevölkerung verbunden und endete mit dem Anbau nach Asien geschmuggelter Kautschukpflanzen um 1920.

Um 1890 war Manaus die wohl am weitesten entwickelte Stadt Brasiliens. Damals nannte man die Stadt auch das Paris der Tropen, weil sie die einzige des Landes war, die über elektrisches Licht und ein Wasser- und Abwassersystem verfügte. Manaus wurde zu einer kosmopolitischen Stadt, da Fremde mit den unterschiedlichsten Berufen aus der ganzen Welt kamen und sich hier niederließen. Im Zuge dieses Wohlstands wurde auch die elektrische Straßenbahn erbaut, die am 1. August 1899 eröffnet wurde. Sie war die erste Straßenbahn Brasiliens. Die Kais und Docks des Hafens sind schwimmende Docks, da der Wasserstand zwischen Regen- und Trockenzeit zum Teil um bis zu vierzehn Meter schwankt. Sie sind 300 Meter lang und wurden zwischen 1900 und 1902 von englischen Ingenieuren erbaut.