Koenigsee - Tirol4. bis 7. Juni 2026 |
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Touristen-Hotspot Königssee Der Königssee Die barocke Wallfahrtskirche St. Bartholomä ist das weltberühmte Wahrzeichen des Königssees im Nationalpark Berchtesgaden. Sie liegt malerisch auf der Halbinsel Hirschau direkt am Westufer vor der imposanten Watzmann-Ostwand und besticht durch ihre markanten roten Zwiebeltürme. Der Eintritt in die historische, im Jahr 1134 gegründete Kirche mit ihren stuckverzierten Dreikonchen ist kostenlos. Der Fischfang am Königssee hat eine lange Tradition. So sollen bereits um 1160 geräucherte Saiblinge aus dem Königssee von Propst Heinrich I in ein Heerlager von Kaiser Friedrich Barbarossas nach Oberitalien verschickt worden sein. Seit 1508 weiß man, dass ein vom Stift Berchtesgaden bestellter Fischermeister mit zwei Fischknechten am Königssee tätig war. Der Fischfang war in der damaligen Zeit aufgrund der vielen Fast- und Abstinenztage (insgesamt 150 pro Jahr) ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Stiftes. Fischfang, Hege und Pflege des Fischbestandes im Königssee werden heute von Thomas Amort durchgeführt, dem einzigen Berufsfischer am Königssee. Die Fischerei liegt am Ufer der Halbinsel St. Bartholomä, gleich neben der gleichnamigen Wallfahrtskirche. Für den Fischfang werden Kiemennetze (Boden und Schwebnetze), Zugnetze und Reusen verwendet. Die Netze werden in unterschiedlichen Tiefen von der Wasseroberfläche bis zu 120 Metern ausgelegt. Fahrt nach Salet (einfache Fahrzeit ca. 1 Std.). Wir steigen aus und wandern 15 Minuten zum Obersee. Dieser See gilt als der kleine Bruder des Königssees. Er zeichnet sich durch extrem klares, smaragdgrünes Wasser aus, in dem sich die steilen Felswände des Hagengebirges spiegeln. |