Koenigsee - Tirol

4. bis 7. Juni 2026

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Übersicht Reise-Impressionen

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Touristen-Hotspot Königssee

Von der Berstation gehen wir den 360° Alpenpanorama-Rundweg der grandiose Ausblicke auf den Königssee und die umliegenden Gipfel bietet. Der weite Blick ins Tal auf die Gemeinden des Berchtesgadener Lands und bis nach Salzburg wird eingerahmt vom Watzmannmassiv, Lattengebirge und Untersberg. Man braucht 20 Minuten für die 74 Höhenmeter zum Gipfelkreuz.

Das Gipfelkreuz des Jenners liegt auf 1.874 Metern Höhe. Von dort oben bietet sich ein atemberaubender Panoramablick auf den Königssee und den Watzmann.

Der Königssee ist ein fjordartiger Gebirgssee im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land. Er liegt eingebettet zwischen den steilen Felswänden des Watzmanns und des Hagengebirges, ist bis zu 192 Meter tief und gilt als einer der saubersten Seen Deutschlands. Da die Berge fast senkrecht in den See abfallen, gibt es keine Wege rund um das Ufer; eine Erkundung ist fast ausschließlich vom Wasser aus möglich.

Mit einem Umfang von 20 Kilometern und einer Fläche von 5,22 km² ist er nicht der größte, jedoch definitiv einer der schönsten Seen Deutschlands

Rund um den Königssee treffen Postkarten-Idylle und touristische Massenabfertigung aufeinander. Viele Klischees wie Trachtenmode, das berühmte Trompetenecho, Souvenirläden mit Alpenkitsch und die Bilderbuch-Bergkulisse vor dem Watzmann bewahrheiten sich. Dennoch ist das Naturerlebnis durch die streng geschützte, autofreie Umgebung einzigartig.

Reine Natur und glasklares Wasser: Das Wasser hat Trinkwasserqualität, da seit über 100 Jahren ausschließlich umweltfreundliche Elektroboote auf dem See fahren. Der Königssee gehört vollständig dem Freistaat Bayern.

Die Königssee-Schifffahrt begann im 17. Jahrhundert mit Ruderbooten, erlebte 1909 mit der Einführung von Elektromotoren eine revolutionäre Wende und wird heute von der Bayerischen Seenschifffahrt mit einer modernen Flotte aus 19 historischen Elektrobooten emissionsfrei betrieben.
Ursprünglich wurde der See von einheimischen Ruderern mit traditionellen Holzbooten, den sogenannten Landauern, befahren. Im 19. Jahrhundert waren rund 200 Ruderer für die Königsseeschifffahrtsgesellschaft tätig und beförderten jährlich bis zu 80.000 Wallfahrer und Ausflügler.