Fuerteventura

4. bis 12. April 2026

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Fuerteventura - Wo der Wind die Seele trägt

Ajuy ist ein winziges Dörfchen mit circa 130 Einwohnern, einer Handvoll Fischlokalen und einer wunderschönen kleinen Bucht mit tiefschwarzem Sandstrand, der auch Playa de los Mertos (Strand der Toten) genannt wird. Baden soll man hier wegen der starken Brandung und der Unterströmung besser nicht.

Der Barranco, was so viel wie Schlucht oder Tal bedeutet, ist ideal für Wanderer und Naturfreunde, die die unberührte Schönheit abseits der touristischen Pfade entdecken möchten.

Eine gut ausgebaute, kurvige Straße führt durch das faszinierende Gebirge und bietet etliche Aussichtspunkte. Am höchsten Punkt des Passes macht die Insel ihrem Namen mal wieder alle Ehre, denn fuerte ventura heißt starker Wind und selbst das ist hier oben noch ziemlich untertrieben. Die Panoramalandschaft ist dafür einmalig.

Mirador de Las Peñitas - Blick auf Vega de Río Palmas - Tal der tausend Palmen. Der Begriff ist etwas übertrieben. Es sind viele Palmen, aber lange keine tausend. Es ist fruchtbares Gebiet im Inneren Fuerteventuras. Hier gibt es auch Landwirtschaft. Die berühmten kanarischen Kartoffeln werden hier angebaut.

Betancuria ist für die weißen Häuser, zahlreiche Palmen und eine besonders schöne Kirche Iglesia Santa María bekannt. Die ehemalige Inselhauptstadt Betancuria befindet sich im geografischen Zentrum der Insel. Die Stadt hat lediglich 211 Einwohner. Der Name des Ortes geht auf den Eroberer Jean de Béthencourt zurück, der die Siedlung 1404 gründete und sie zum Hauptort Fuerteventuras erklärte. Rund um die Ortskirche versammeln sich etliche zweistöckige Herrenhäuser, die zu früheren Zeiten von den führenden Adelsfamilien Fuerteventuras bewohnt wurden.