Fuerteventura4. bis 12. April 2026 |
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Fuerteventura - Wo der Wind die Seele trägt Nach dem Frühstück fahren wir eine halbe Stunde zum Parque Natural de Corralejo. Hier hat man das Gefühl in der Sahara zu sein. Die weitläufigen Wanderdünen sind aufgrund des starken Windes in ständiger Bewegung und bilden immer neue Formationen und Muster. Sie bestehen aus feinem, hellen Sand und Muschelkalk. 1982 wurde die Dünenlandschaft von Corralejo zum Naturpark erklärt. Leider war es schon zu spät, um den Bau der beiden RIU Hotels zu verhindern, die mitten in der Wüste stehen und das Bild der unberührten Natur ein wenig zerstören. Geht man weiter nach Süden, werden die Strände immer idyllischer und einsamer. Ein großes Problem der Insel ist die Erosion. Früher war die ganze Insel mit Sträuchern bewachsen, dann war sie die Kornkammer der Kanaren. Irgendwann war das Brunnenwasser verbraucht, das Holz verbrannt. Heute gibt es auf Fuerteventura fast keine Landwirtschaft mehr, weil es an Wasser fehlt. Fuerteventura ist eine Halbwüste mit Tendenz zur Wüste. | |