Salvador de Bahia

21. Febr. bis 10. März 2013

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Übersicht Reiseberichte

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Salvador de Bahia

Der Candomblé stellt eine afro-brasilianische Religion dar und hat seine eigentliche Wiege in Westafrika. In den Grundzügen geht es im Candomblé darum, einen Austausch zwischen den Menschen, die ihn praktizieren und den Göttern - Orixás genannt, herzustellen.

Blumen werden ins Meer geworfen, Opferteller unter Bäume und Büsche gestellt, das rote Palmöl an Kreuzungen vergossen. Man sieht und fühlt sie überall in Salvador da Bahia. Die Macht der afrobrasilianischen Götter. Einst kamen sie mit den Sklavenschiffen von der Westküste Afrikas und wurden mit katholischen Heiligen und christlichen Glaubensvorstellungen verwoben. Einige dieser afrikanischen Gottheiten gerieten in Vergessenheit, andere veränderten sich und aus mehreren wurde eine Gottheit. 20 Orixás werden heute in ca. 3000 Kultstätten verehrt, gefeiert, fahren in der Trance in den Gläubigen ein. Die orixás verkörpern die Naturelemente Luft, Wasser, Erde, Feuer, Wind und Eisen. In der Trance werden Menschen zu Göttern und Götter zu Menschen.

Der künstliche See östlich des Zentrums und der ihn umgebende Park stellen eine einmalige Naturzone innerhalb Salvadors dar und wird heute von vielen Einwohnern als Ruh- und Sportzone genutzt. Außerdem finden hier viele Events unter freiem Himmel statt. Er gilt durch seine übergroßen Orixa-Figuren, die Mitten im See von Fontänen umringt ihren Platz finden, auch als eines der Wahrzeichen der Stadt.