Barbados - St. Lucia - Trinidad

Dezember 1997

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Übersicht Reiseberichte

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Im Dezember 1997 besuchten wir den Inselbogen der kleinen Antillen.

BARBADOS - die Insel des Zuckerrohrs     ST. LUCIA - die Insel der Pitons     TRINIDAD - die Heimat des Calypso

KARIBIK - was für ein Reiseziel: hunderte von palmengesäumten Inseln. Orte der Sehnsucht für Segler, Surfer und Taucher.

Karibische Inseln oder Westindische Inseln ist der Oberbegriff für die Inselkette, die zwischen den Landmassen Nord- und Südamerikas liegt und sich in einem etwa 4.000 km langen Bogen von Kuba bis Aruba erstreckt. Christoph Kolumbus taufte sie Westindische Inseln in der irrigen Annahme, in Indien gelandet zu sein.
Die Inseln der Karibik sind über die Jahrhunderte hinweg zum Schmelztiegel von verschiedenen Kulturen geworden. Nach Kolumbus, 1494 auf Jamaika gelandet, folgten spanische Soldaten auf der Suche nach Gold und Missionare auf der Suche nach zu bekehrenden Seelen. Den Spaniern folgten englische Piraten, holländische Kaufleute, französische Abenteurer. Dann die Sklaven aus dem Kongobecken und Guinea, später Arbeiter aus Indien und China.

Die erste Insel, die wir besuchen ist Barbados, die dichtest besiedelte Insel der kleinen Antillen. Im Gegensatz zu vielen anderen karibischen Inseln wurde Barbados immer nur von einer einzigen Kolonialmacht beherrscht - den Briten. Sie prägten die Insel bis in die Gegenwart.

Die Hauptstadt Bridgetown ist einer der bedeutendsten Tiefseehäfen der Karibik. Den zentralen Platz beherrschen die Public Buildings mit Uhrturm. Dieses neugotische Gebäude entstand um 1870. Gegenüber befindet sich die Statue des Admiral Lord Nelson.

Eines der wenigen Wahrzeichen ist das bekannte Waterfront Cafe, das in einem ehemaligen Lagerhaus untergebracht ist. Im Hafenbecken liegen Boote und Yachten vor Anker, die für Törns zu den benachbarten Inseln gebucht werden können. Die Hauptstadt von Barbados liegt in einer breiten geschützten Bucht im Südwesten der Insel. Alte Kolonialgebäude und moderne Häuser wie die Barkleys-Bank stehen im Stadtzentrum nebeneinander und sind Mittelpunkt des öffentlichen Lebens. Am Fischmarkt wird der nächtliche Fang zum Kauf angeboten. Bis zu 60 % des Fischfangs auf Barbados bestehen aus dem sogenannten "Fliegenden Fisch", der als Delikatesse gilt.

Im Queens Park befindet sich der fast 20 m dicke und angeblich über 1000 Jahre alte Affenbrotbaum, Baobab. Da seine Heimat im fernen Afrika liegt, stellt er die Wissenschaftler vor das Rätsel; wie kam der Same oder auch der Setzling vor so langer Zeit unbeschadet über den weiten Ozean hierher. Ein wohlgehütetes Geheimnis, das der mächtige Baum bis heute nicht preisgegeben hat. Eines der wichtigsten Gebäude ist das unübersehbare Zuckerlagerhaus. Der angelieferte Zucker wandert auf unterirdischen Förderbändern zu den Ladetürmen, um schließlich im riesigen Bauch der Frachter zu verschwinden.